{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-12-20", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-246_2017-12-20.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=136025&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=25&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "c84fbe6e3743d0b8fbc99c0147c61263"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.246"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 20.12.2017 VSBES.2014.246"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 20.12.2017 VSBES.2014.246"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 20.12.2017 VSBES.2014.246"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:03:14", "Checksum": "36f7497d0d170ebeb39c5b0d193ed7d6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 20.12.2017 VSBES.2014.246\nRegeste:\nInvalidenrente\n\n4.\n4.1 Als der Beschwerdeführer am 22. Juni 2009 während der Arbeit auf eine Leiter stieg, um die ihm aufgetragenen Schleifarbeiten an einem Doppel-T-Träger auszuführen, rutschte diese plötzlich weg und der Beschwerdeführer stürzte aus einer Höhe von ca. drei Metern zu Boden und blieb auf der Leiter liegen (IV-Nrn. 16.15, 16.18 S. 3 ff. und IV-Nr. 10 S. 2 f.). Der Beschwerdeführer prallte (vornehmlich) mit der linken Körperseite auf und zog sich dabei einen Bruch des linken Handgelenks und einer Rippe links sowie eine Rippenquetschung zu und verspürte in der Folge auch starke Schmerzen in der linken Schulter.\n4.2 Nach dem Unfallereignis vom 22. Juni 2009 folgten diverse ärztliche Untersuchungen. U.a. wurde der Beschwerdeführer mehrmals bei den Kreisärzten der Suva vorstellig (IV-Nr. 16.17 S. 15 f.; 23 S. 3 ff.; 26 S. 3 ff.).\n4.2.1 Dr. med. F.___, Leitender Arzt Allgemeine Orthopädie, Schulterchirurgie, Kantonsspital [...], untersuchte den Beschwerdeführer am 27. August 2009 (Bericht vom 1. September 2009, IV-Nr. 16.19 S. 12 f.). Er berichtete, die Arbeitsunfähigkeit sei mit 100 % attestiert gewesen (seit dem Unfall vom 22. Juni 2009), ab dem 28. Juli 2009 habe der Beschwerdeführer so gut wie möglich wieder voll gearbeitet. Zum Befund des linken Handgelenks hielt er fest, dass eine freie Gelenksbeweglichkeit sowie leichtere Schmerzen bei forcierter Dorsalflexion und radialer Abduktion, wenig auf Druck aber leicht über der Tabatière, bestünden. Sonographisch sei eine distale intraartikuläre Radiusfraktur feststellbar. Zur linken Schulter führte er aus, dass eine eingeschränkte aktive Elevation auf 150° und eine Abduktion von 90° gegeben seien. Die Aussenrotation/Innenrotation sei frei aber endgradig schmerzhaft. In der Supraspinatustestung sei eine deutliche Schwäche erkennbar. Sonographisch stelle sich der Verdacht auf eine Partialläsion der Supraspinatussehne im mittleren Abschnitt der Insertion bei hier hypodenser Zone. Beim Sturz sei es zu einer bisher übersehenen distalen Radiusfraktur gekommen, die jetzt ohne Behandlung in guter Stellung konsolidiert sei. Die diesbezüglichen Restbeschwerden seien abnehmend, Konsequenzen würden sich hieraus keine ergeben. Die linke Schulter imponiere mit Schmerzhaftigkeit und Funktionseinschränkung, insbesondere der Supraspinatussehne, so dass eine Arthro-MRI-Untersuchung angezeigt sei. Abschliessend attestierte Dr. med. F.___ dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 28. August 2009.\n4.2.2 Am 10. September 2009 berichtete Dr. med. F.___, das durchgeführte Arthro-MRI habe eine intakte Rotatorenmanschette bei jedoch eingeengtem Subacromialraum und leichter AC-Gelenksarthrose gezeigt (IV-Nr. 16.19 S. 6 f). Auffällig sei vor allem die verdickte und enge Gelenkkapsel und es bestehe der Hinweis für eine Tendinopathie der langen Bizepssehne. Er empfehle dem Beschwerdeführer die Wiederaufnahme der Physiotherapie.\n4.2.3 Nachdem sich die Symptomatik zunächst verbessert hatte (vgl. Berichte vom 7. Oktober 2009 [IV-Nr. 16.17 S. 19 f.] und 11. November 2009 [16.17 S. 13 f.]), kam es in der Folge zu einer Verschlechterung (Bericht vom 7. Dezember 2010 [IV-Nr. 60.2 S. 333 f.]; ärztliche Zeugnisse vom 6. Dezember 2010 [IV-Nr. 60.2 S. 324] und 18. Januar 2011 [IV-Nr. 60.2 S. 322]), wobei der Beschwerdeführer über persistierende Schulterschmerzen links klagte (Bericht vom 17. Februar 2011, IV-Nr. 16.14 S. 15 f.).\n4.2.4 Am 16. März 2011 erfolgte eine Standortbesprechung zwischen dem Beschwerdeführer und Dr. med. F.___ (Bericht vom 17. März 2011 [IV-Nr. 16.14 S. 8 f.]). Da die Schmerzen tendenziell zugenommen hatten, entschied sich der Beschwerdeführer zu einem operativen Vorgehen mit Schulterarthroskopie, subakromialer Dekompression, Bursektomie, Acromioplastik und lateraler Clavicularesektion.\n4.2.5 Der am 16. März 2011 besprochene operative Eingriff erfolgte am 22. März 2011 (Operationsbericht vom 23. März 2011, IV-Nr. 16.12 S. 3 f.). Die präoperative Diagnose lautete wie folgt:\n1. Chronisch rezidivierende Schulterschmerzen nach Schultertrauma links mit\n- Osteonekrose humeruskopf\n- Tendopathie Supraspinatussehne und rezidivierende ACG-Reizung\n2. St. n. Schultertrauma vom 22. Juni 2009"}