Im Verlauf kämen Belastungen hinzu wie Verluste, insbesondere der Arbeit, des Einkommens und der Anerkennung sowie die Erkrankung der Ehefrau. Diese Faktoren seien sekundär, dürften aber den Verlauf beeinflusst haben. Dazu komme noch die Unmöglichkeit, die gewohnte Rolle als Familienoberhaupt und Ernährer weiter wahrzunehmen. Der Beschwerdeführer habe wenig Introspektionsfähigkeit und Zugang zu seinen Gefühlen, so dass von einer Alexithymie gesprochen werden könne, die für Somatisierungsstörungen typisch sei.