Diese Konstellation erhöhe das Risiko für eine Somatisierungsstörung. Allerdings habe es der Beschwerdeführer geschafft, neben seiner Arbeit auch ausgleichende Ressourcen wie seinen Garten und einen Kollegenkreis aufzubauen, was wichtige Ressourcen sein könnten. Durch seine Erkrankung habe er aber die Fähigkeit, uneingeschränkt im Garten zu arbeiten und auch weitgehend sein soziales Netz verloren, da er sich schäme und sich für wertlos halte. Von seiner Familie werde er getragen und er geniesse Verständnis. Dies könne eine wertvolle Ressource sein, aber auch als Schonung wirken, welche ihn in seiner subjektiven Überzeugung bestärke, nicht mehr arbeiten zu können.