Diese erhöhe das Risiko, an einer Schmerzstörung zu erkranken. Dem Beschwerdeführer seien Arbeit und Familie sehr wichtig. Durch grosse Leistungen und harte Arbeit habe er sich Anerkennung holen können, die er sonst kaum gefunden habe. Von seiner Leistungsfähigkeit sei aber auch all die Jahre sein Selbstwertgefühl abgehangen. Durch die Krankheit mit ihren Folgen wie Schmerzen, Operationen und Stellenverlust sei das in Frage gestellt worden. Er sei sehr leistungsorientiert. Harmonie, Respekt und Würde seien ihm wichtig und er habe nie gelernt, Signale seines Körpers zu beachten und auf seine Grenzen Rücksicht zu nehmen. Diese Konstellation erhöhe das Risiko für eine Somatisierungsstörung.