Der Beschwerdeführer lebe auch immer noch in den Traditionen seiner Heimat. Seine Familie schildere er als zwar arm, aber stolz und von allen respektiert. In der Schweiz sei er Hilfsarbeiter und jetzt auch noch krank, habe gemessen an seinen Erwartungen und als Entgelt für seine langjährige, harte Arbeit nur sehr wenig Geld zur Verfügung. Wenn dann noch Probleme mit Behörden oder Versicherungen hinzukämen und er sich nicht respektiert fühle, könne dies eskalieren. Auch hier sei kein Krankheitsgewinn offensichtlich, aber eine anhaltende Belastung. Als weitere Belastung komme die chronische Krankheit seiner Frau hinzu. Diese erhöhe das Risiko, an einer Schmerzstörung zu erkranken.