Die klinische Untersuchung wie auch die Anamnese zeigten ein schwer ausgeprägtes und immobilisierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom, dass die typischen Charakteristika eines pseudoradikulären Syndroms aufweise: So zeige der Beschwerdeführer intensive Schmerzen in einer Extremität, welche von einer ausgeprägten Beeinträchtigung der Muskelfunktion begleitet sei und weder eine sensible radikuläre Ausfallssymptomatik gezeigt habe, noch mit einer Reflexasymmetrie einhergehe. Auch elektrophysiologisch hätten keine Hinweise auf eine akute Denervation gefunden werden können, wobei die Untersuchung aufgrund grosser Schmerzen vorzeitig habe abgebrochen werden müssen.