In einem Schreiben vom 14. Februar 2012 berichte Dr. med. I.___ nicht mehr von einer depressiven Symptomatologie, sondern von einer psychischen Persönlichkeitsstörung und von Stimmungsschwankungen, wobei auch damals die Einnahme von Medikamenten im Vordergrund gestanden sei, weshalb sie selbst die Überprüfung der Fahrfähigkeit empfohlen habe. Auch zum Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung seien die Symptome einer Suchterkrankung von Benzodiazepinen im Vordergrund gestanden sowie die willkürliche Einnahme von sonstigen Medikamenten. Deshalb sei aus gutachterlicher Sicht von keinem Widerspruch auszugehen.