Vor allem initial aber auch im Verlauf sei es zu einer ausgeprägten depressiven Symptomatik mit Insuffizienzgefühlen und ausgeprägten existenziellen Ängsten gekommen. Im bisherigen Verlauf sei es zunehmend gelungen, eine Stabilisierung zu erreichen, wobei sich ein labiles psychisches Gleichgewicht eingestellt habe, mit bekannt erniedrigter Frustrationstoleranz und ausgeprägter Vulnerabilität gegenüber psychosozialen Belastungsfaktoren. Eine psychopharmakologische Therapie der depressiven Symptomatik (im engeren Sinne) sei, wie schon bei der letzten Therapiephase, durchgängig abgelehnt worden.