{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-10", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-187_2017-04-10.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134092&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=28&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "a2441cceda47f3aafd712c7aecf611b4"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.187"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente UVG"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:01:29", "Checksum": "f11c3d4701beff3a4723db0ce8191dca", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187\nRegeste:\nInvalidenrente UVG\n\n\n6.41 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, [...], stellte im Bericht vom 27. Oktober 2015 (A.S. 136 f.) die Diagnose «Pseudarthrose im Fersenbein bei Zustand nach medialisierender Calcaneusosteotomie, beginnende OSG-Arthrose rechts». In der Zusammenschau aller Befunde und des bildgebenden Materials glaube er nicht an einen Morbus Sudeck. Er glaube auch nicht an eine alleinige somatoforme Schmerzstörung des Patienten. Laut der klinischen Untersuchung führe er die Hauptbeschwerden auf die nicht verheilte Calcaneusosteotomie zurück, so dass hier ein nochmaliges chirurgisches Vorgehen angezeigt wäre.\n6.42 Im Arztbrief vom 22. Februar 2016 (Eingabe des Beschwerdeführers Nr. 6) führte Dr. med. AW.___, Chefarzt, Fusszentrum, [...], die Diagnose «Zustand nach Fusswurzelfraktur und Rückfuss-Korrekturosteotomie, jetzt: Funktionseingeschränkter schmerzhafter Fuss rechts» auf. Auf die Calcaneusosteotomie führe der Beschwerdeführer all seine Beschwerden zurück und zeige ein Röntgenbild, das noch eine Aufhellungslinie auf Höhe der ehemaligen Osteotomie zeige. Es gebe aber auch hier durchaus Bereiche, an denen die knöcherne Brücke fest sei. Die Schnittbildgebung im Kernspin zeige dann auch keinen wesentlichen Hinweis auf eine Pseudarthrose, sodass Dr. med. AW.___ die Problematik des Beschwerdeführers vielmehr auf die kontrakte Spitzfüssigkeit, die verbunden mit der diffusen Schmerzhaftigkeit und Schwellneigung für ein Residuum eines abgelaufenen komplex regionalen Schmerzsyndroms spreche, zurückführe. Der Beschwerdeführer lege noch Wert darauf, dass die Knochenheilung noch nicht eingetreten sei und dass diese herbeigeführt werden müsse, zusammen mit der Achskorrektur. Dies sei ihm auswärts gesagt worden. Dr. med. AW.___ verweise auf die Kompetenz der Kollegen. Um aber hier sicher zu gehen, welche Art von innerer Entzündung heute noch bestehe, helfe nur die PET-CT-Untersuchung. Die intensive konservative Schmerztherapie werde vorgeschlagen, die der Beschwerdeführer in der Vergangenheit wohl schon gehabt habe, allerdings sei ihm dabei immer sehr «heftig» der Fuss gerade gedrückt worden, was die Sache immer mehr verschlimmert habe.\n6.43 Die Leitende Abteilungsärztin AX.___, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, [...], Klinik für Unfall- und Fusschirurgie, berichtete am 29. Februar 2016 über die ambulante Untersuchung des Beschwerdeführers vom 9. Februar 2016 (Eingabe des Beschwerdeführers Nr. 4.4). Bei der heutigen radiologischen Kontrolle zeige sich eine nicht durchbaute Calcaneusumstellungsosteotomie, beginnende Veränderungen im oberen Sprunggelenk, es bestehe ausserdem eine Hohlfussdeformität, evtl. infolge der Spitzfussfehlstellung, beginnende Dissimilation des Knochens. Ausserdem zeige sich eine Hammerzehendeformation von D I. Aufgrund der ganzen Vorgeschichte und dem nachvollziehbaren Leidensdruck des Patienten sei ihm eine Vorstellung in einer anderen Klinik für Fuss- und Sprunggelenkchirurgie empfohlen und vermittelt worden. Bei dieser Vorgeschichte werde eher von einer Folge des Primärunfalles im Jahr 2008 ausgegangen, auch wenn es sich hier um CRPS des rechten Fusses handle, sei diese auch als Folge des Arbeitsunfalles aus 2008 anzusehen.\n6.44 Dr. med. AY.___, Arzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, [...], hielt in seiner ärztlichen gutachterlichen Stellungnahme vom 15. Juli 2016 (Eingabe des Beschwerdeführers Nr. 5b) fest, die beim Beschwerdeführer vorliegenden Gesundheitsschäden seien unmittelbare und mittelbare Folgen der stattgehabten Talusfraktur und der nachfolgenden Operationen und gewaltsamen Mobilisationen.\n6.45 Im Gerichtsgutachten vom 6. Februar 2017 (A.S. 188 ff.) hielten Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie FMH, Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und Dr. med. H.___, Facharzt für Physikalische Medizin FMH, spez. Rheumatologie, Manuelle Medizin, folgende Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Lastwagenchauffeur (unfallkausal) fest:\n- Bewegungseinschränkung und chronisch wiederkehrende Schmerzen in den rechten Sprunggelenken und dem rechten Fuss\n- Radiologisch mit nur partieller knöcherner Fusion des Fersenbeines nach Osteotomie\n- Posttraumatische Arthrose im OSG rechts, leicht im USG rechts\n- Funktional mit hochgradiger Funktionseinschränkung und Spitzfusshaltung (Restextensionsfähigkeit 10 ° zwischen 35 und 45 °)\n- Unfallkausal bei Unfallereignis vom 23. Juni 2008 mit\n- Weber-A-Fraktur (osteosynthetisch versorgt) und initial übersehener mehrfragmentärer Talusfraktur (konservativ behandelt)\n- Status post OSG-Arthroskopie mediale Malleolus-Osteotomie, medial Sliding Osteotomie Calcaneus und AMIC-Plastik mediale Talusrolle rechts am 30. Juni 2011\n- Status nach Arthroskopie OSG mit Débridement bei ventralem Impingement und Entfernung des Osteosynthesematerials Calcaneus und Malleolus medialis rechts am 21. Februar 2012\n- bei Status nach Arthroskopie mit Débridement OSG und Neurolyse Nervus tibialis rechts am 25. Oktober 2012\n- Dekompensation einer vorbestehend kompensierten kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0)\nFolgende Diagnosen seien ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (nicht unfallkausal):\n- Status nach Meniskusoperation rechts 1997\n- Status nach Achillessehnennaht links nach Riss 1991, beschwerdefrei\n- Adipositas\n- Polyphagie (ICD-10 R63.2)\n- schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.1)\n- nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten bei körperlichen Störungen und Faktoren (ICD-10 F5)\n- Beginnende akrodistal-symmetrische Polyneuropathie ohne klinische Relevanz"}