{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-10", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-187_2017-04-10.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134092&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=28&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "a2441cceda47f3aafd712c7aecf611b4"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.187"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente UVG"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:01:29", "Checksum": "f11c3d4701beff3a4723db0ce8191dca", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187\nRegeste:\nInvalidenrente UVG\n\n\n6.20 Prof. Dr. med. R.___ führte im Operationsbericht vom 29. Oktober 2012 (S.A. 250) die Diagnose «persistierendes Schmerzsyndrom Rückfuss rechts» auf und hielt fest, es sei am 25. Oktober 2012 eine Arthroskopie mit arthroskopischem Débridement des oberen Sprunggelenkes und eine Neurolyse N. tibialis OSG rechts durchgeführt worden. Anlässlich der Nachkontrolle des Beschwerdeführers vom 3. Dezember 2012 wurde im Bericht vom 11. Dezember 2012 (S.A. 368) weiterhin die Hauptdiagnose eines «persistierenden Schmerzsyndroms Rückfuss rechts» festgehalten. Die am 25. Oktober 2012 durchgeführte Neurolyse des Nervus tibialis habe nur eine 24stündige vollständige Regredienz der präoperativ beklagten Beschwerden gezeigt. Gemäss dem Beschwerdeführer sei es durch das Erzwingen der plantigraden Haltung im Softcast erneut zum Aufflammen der Schmerzen gekommen. Hilfreich wäre die Durchführung der Physiotherapie, jedoch mittels Ultraschall bzw. Elektrotherapie. Es werde empfohlen, diese weiterhin durchzuführen und es sei eine entsprechende Verordnung ausgestellt worden. Dies auch betreffend die Wassertherapie. Schmerzmittel möchte der Beschwerdeführer trotz kontinuierlicher Beschwerden nicht einnehmen. Ein Hochlagern der Extremität führe zu einer geringen Regredienz der Beschwerden. Der Vorschlag einer erneuten ambulanten Therapie bzw. Vorstellung in einer Schmerzklinik werde aktuell nicht gewünscht. Es werde eine abwartende Haltung empfohlen.\n6.21 Prof. Dr. med. AC.___, Rheumatologie FMH, Innere Medizin FMH, [...], hielt im Bericht vom 4. Februar 2013 fest (S.A. 412), er könne die Diagnose eines CRPS I des rechten Fusses bei Status nach verschiedenen operativen Eingriffen nach einer Distorsions-Verletzung 2009 bestätigen. Sowohl die Symptomatik als auch der klinische Befund seien eindeutig, wobei er den Beschwerdeführer nicht habe untersuchen dürfen. Er habe dennoch betreffend die Therapien entsprechende Empfehlungen unterbreitet: Prednison-Therapie; Betablocker-Therapie; Bisphosphonat-Therapie und Analgesie sowie Spiegel-Therapie. Der Beschwerdeführer versteife sich jedoch weiterhin auf theoretische Vermutungen zur Genese und Ätiologie der Erkrankung, die er aus dem Internet habe und die das therapeutische Procedere nicht beeinflussen würden.\n6.22 Anlässlich der triplanaren, nativen und i.v. kontrastmittelverstärkten MRI des rechten Sprunggelenks vom 11. Februar 2013 (S.A. 419), stellte Dr. med. AD.___, Spezialarzt FMH für medizinische Radiologie, [...], eine gute ossäre Konsolidation und eine achsengerechte Stellung der Calcaneusfraktur fest. Es seien eine Arthrose des oberen Sprunggelenks und eine diskrete Talonavicular-Arthrose mit Reizerguss im oberen und unteren Sprunggelenk gegeben. Die dargestellten Ligamente und Sehnen seien intakt. Kernspintomographisch gebe es keinen Nachweis einer ossären Demineralisation im Sinne eines Morbus Sudeck. Eine Vor-MR-Untersuchung des Sprunggelenks liege zum Vergleich nicht vor.\n6.23 Prof. Dr. med. E.___ diagnostizierte im Bericht vom 27. Februar 2013 ein «chronisches Schmerzsyndrom bei progressivem Spitzfuss» (S.A. 438). Es handle sich zweifellos um eine komplexe Problematik mit einer gewissen zentralen Überlagerung. Zum einen bestehe eine Dystrophie-Situation, die jegliches aktives Vorgehen in Frage stelle. Der Beschwerdeführer argumentiere sehr kritisch und verlange insbesondere ein Zurückstellen der Ferse. Die Problematik sei aber viel komplexer. Im Vordergrund scheine die Spitzfussstellung zu sein. Die Schmerzen kämen wahrscheinlich weiterhin vom Nervus tibialis her, möglicherweise auch in Folge einer Schädigung eines plantaren Astes.\n6.24 Dr. med. AE.___, Orthopäde, [...], nannte im Bericht vom 19. April 2013 die Hauptdiagnose eines komplexen Schmerzsyndroms Rückfuss rechts (S.A. 471) bei bereits mehrfach voroperiertem Fuss mit mittlerweile dorsal deutlich verkürzten Verhältnissen. Bezüglich der Indikationsstellung der medial sliding Osteotomie werde der Beschwerdeführer an die Operateure verwiesen. Ob die vom Beschwerdeführer geschilderten Beschwerden allein auf den Rückfussvarus zurückzuführen seien, halte er zumindest für fraglich, da zumindest von einer konsolidierten Osteotomie ausgegangen werden müsse. Bei bereits wohl mindestens zweimal postoperativ aufgetretenem Morbus Sudeck bestehe derzeit ein sehr hohes Risiko auf ein erneutes Rezidiv, so dass dem Beschwerdeführer vor einem solchen Eingriff abgeraten werde und Dr. med. AE.___ auch nicht bereit sei, einen solchen durchzuführen. Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit Mai 2011 100 %.\n6.25 Dr. med. AB.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt im Bericht vom 17. Mai 2013 folgende Diagnosen fest (S.A. 483):\n- Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis phasenweise mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0) bei Vorliegen diverser psychosozialer Belastungsfaktoren\n- Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen: narzisstische (ICD-10 F60.8)\n- DD: Kombinierte Persönlichkeitsstörung (abhängige-selbstunsichere Züge)\n- Psychosoziale Belastungsfaktoren: chronische Ehekrise, Angst vor dauerhafter Arbeitslosigkeit durch «Invalidisierung» aufgrund einer schmerzhaften «Fussfraktur», Erschöpfungssyndrom, phasenweise ausgeprägtes Stottern. Sorgen um den somatisch erkrankten Sohn (30jährig, aus erster Ehe, in München lebend)"}