{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-04-10", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2014-187_2017-04-10.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134092&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=28&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "a2441cceda47f3aafd712c7aecf611b4"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2014.187"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenrente UVG"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:01:29", "Checksum": "f11c3d4701beff3a4723db0ce8191dca", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 10.04.2017 VSBES.2014.187\nRegeste:\nInvalidenrente UVG\n\n\n6.9 Dr. med. univ. B.___ führte am 28. Juni 2011 (S.A. 119) aus, die geplante Operation vom 29. Juni 2011 im [...] durch Prof. Dr. Dr. med. U.___ sei mit mindestens erforderlicher Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 23. Juni 2008 zurückzuführen. Die aktuellen Beschwerden sowie die geplante Operation seien demgegenüber nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 5. Mai 2011 (Verknacksen des Fusses; vgl. S.A. 121) zurückzuführen. Die Arbeitsunfähigkeit ab 5. Mai 2011 könne vorläufig durch die Beschwerdegegnerin übernommen werden. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit sei abhängig vom postoperativen Verlauf und der konkret durchgeführten Operation.\n6.10 Im Austrittsbericht des [...] vom 6. Juli 2011 hielten Prof. Dr. Dr. med. U.___, Chefarzt, Dr. med. V.___, Oberarzt, und Dr. med. W.___, Assistenzarzt, Orthopädie, während der Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 29. Juni bis 6. Juli 2011 die folgenden Diagnosen fest (S.A. 127):\n1. Osteochondrale Läsion mediale Talusschulter rechts mit/bei:\n- Status nach Sturz aus LKW am 23. Juni 2008\n- Osteosynthese Weber A-Fraktur\n- konservativ behandelter mehrfragmentärer Talusfraktur rechts\n2. Nebendiagnosen\n- Adipositas permagna (BMI 41.9)\n- Dyslipidämie\nEs seien am 30. Juni 2011 eine OSG-Arthroskopie rechts, eine Osteotomie des medialen Malleolus, eine medial Sliding Calcaneus-Osteotomie und AMIC (Autologe Matrix-Induzierte Chondrogenese) medialer Talus rechts durchgeführt worden. Perioperativ sei ein komplikationsloser Verlauf und eine problemlose Mobilisation ohne Belastung, resp. mit 15 kg Teilbelastung möglich. Die L-Schiene und der Aircast Walker hätten aufgrund der postoperativen Schmerzen nur wenig getragen werden können. Nach der Einstellung der Analgetika sei eine etwas bessere Compliance gegeben. Vor dem Austritt seien noch Anpassungen eines gespaltenen Softcasts als Lagerungsschiene erfolgt. Der Beschwerdeführer sei in gutem Allgemeinzustand und reizlosen trockenen Wundverhältnissen nach Hause entlassen worden. Die Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestehe für mindestens zehn Wochen postoperativ.\n6.11 Prof. Dr. Dr. med. U.___ und Dr. med. X.___, Assistenzarzt, Behandlungszentrum Bewegungsapparat Orthopädie, [...], hielten im Bericht vom 19. Oktober 2011 (S.A. 142) fest, der Beschwerdeführer stelle sich zur Dreimonatsnachkontrolle nach der Operation vor. Seit einer Woche könne er inzwischen wieder Velo fahren und schwimmen. Es seien reizlose Narbenverhältnisse und eine gute Stellung des Fusses vorhanden. Es bestehe ein erfreulicher Verlauf. Eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % sei erneut ausgestellt worden.\n6.12 Prof. Dr. Dr. med. U.___ und Dr. med. W.___ vom Behandlungszentrum Bewegungsapparat Orthopädie, [...], stellten im Bericht vom 21. Dezember 2011 betreffend die Behandlung des Beschwerdeführers vom 5. Dezember 2011 folgende Diagnosen (S.A. 159):\nWiederaufgetretene Schmerzen OSG rechts bei\n- Status nach OSG-Arthroskopie, medialer Malleolus-Osteotomie, medial sliding-Osteotomie Calcaneus, AMIC mediale Talusrolle rechts Juni 2011\nDer Beschwerdeführer habe vor etwa fünf Wochen in der Physiotherapie ein Ereignis gehabt, wobei seither starke Schmerzen beim Auftreten bestünden. In der Zwischenzeit seien die Schmerzen wieder etwas zurückgegangen. Beim Röntgen zeigten sich unveränderte Stellungsverhältnisse bei konsolidierten Osteotomien. Nun durch die Regredienz der Beschwerden sei die Stockentlastung nach Massgabe der Beschwerden weiterzuführen, so auch die Physiotherapie. Eine OSME (Osteosynthesematerialentfernung) komme aufgrund der Beschwerden im Moment nicht in Frage.\n6.13 Im Austrittsbericht vom 21. Februar 2012 (S.A. 175) hielten Prof. Dr. Dr. med. U.___ und Dr. med. Y.___, Assistenzarzt, [...], nach der am 21. Februar 2012 durchgeführten Arthroskopie OSG mit Débridement bei ventralem Impingement und Entfernung Osteosynthesematerial Kalkaneus und Malleolus medialis rechts (S.A. 172) die Diagnose «störendes OSME rechts bei Status nach OSG-ASK, med. Malleolus OT, med. Sliding OT, AMIC med. Talus» fest. Es sei ein komplikationsloser intra- und postoperativer Verlauf gegeben und es bestünden keine Auffälligkeiten auf der Kurzzeitklinik. Beim Austritt seien reizlose Wunden gegeben. Es würden regelmässige Wundkontrollen durch den Hausarzt durchgeführt und der Fadenzug erfolge nach 14 Tagen. Es sei eine schmerz- und ergussabhängige Vollbelastung des Gelenkes möglich und die Gehstöcke könnten für zwei Wochen benützt werden. Für zwei Wochen sei der Beschwerdeführer arbeitsunfähig und in sechs Wochen erfolge eine klinische Kontrolle.\n6.14 Dr. med. univ. B.___ führte am 26. Juni 2012 aus (S.A. 254), aufgrund der unklaren Schmerzproblematik könne aktuell eine Operation nicht befürwortet werden.\n6.15 Prof. Dr. med. R.___, Chefarzt, und Assistenzarzt Z.___, Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, [...], hielten im Bericht vom 3. August 2012 folgende Diagnosen fest (S.A. 294):\nPersistierende Schmerzen Rückfuss rechts bei\n- Status nach OSG-Arthroskopie, mediale Malleolus-Osteotomie, Medial sliding-Osteotomie Calcaneus und AMIC-Plastik mediale Talusrolle rechts am 30. Juni 2011 bei\n- Arthroskopie OSG mit Débridement bei ventralem Impingement und Entfernung des Osteosynthesematerial Calcaneus und Malleolus medialis rechts am 21. Februar 2012"}