Insbesondere könnten eine depressive Störung, eine Persönlichkeitsstörung oder ein ADHS im Erwachsenenalter sicher ausgeschlossen werden (A.S. 119). Was die Vorakten angehe, so seien divergierende Diagnosen zum Vorliegen einer depressiven Episode sowie zu deren Schweregrad nicht per se als widersprüchlich zu werten, denn depressive Störungen seien nicht statischer Natur und könnten sich im Laufe der Zeit spontan verstärken und chronifizieren, aber auch (wegen Behandlung oder bei Wegfall belastender Umstände) abschwächen oder aufheben, dies unabhängig davon, ob es sich um aktuelle oder chronifizierte Episoden / depressive Zustandsbilder handle.