Die Angabe, wonach der Beschwerdeführer erst Ende August 2010 einen Rückfall mit Heroin gehabt habe, stimme nicht mit seinen Angaben bei der RAD-Untersuchung überein. Bei chronischem Gebrauch von Opioiden würden psychische und Verhaltensstörungen mit negativen Auswirkungen auf die Affekt- und Antriebslage beschrieben. Das DSM-lV-TR führe auch opioid-induzierte affektive Störungen an. Auf Grund des bisherigen Verlaufs seit wahrscheinlich, dass sich der Heroinkonsum eher negativ resp. die Abstinenz eher positiv auf die beruflichen Tätigkeiten ausgewirkt haben dürfte.