Es sei praktisch nicht möglich, die affektiven / depressiven Symptome und die Antriebsstörungen eindeutig zuzuordnen. Differenzialdiagnostisch seien diese im Rahmen des Abhängigkeitssyndroms, im Rahmen der Behandlung mit Methadon, oder als eigenständige depressive Störung aufzufassen, möglicherweise auch mit additiver Wirkung. Der Einfluss des intermittierenden Heroinkonsums auf die Psychopathologie und damit die Arbeits- und Leistungsfähigkeit könne gegenwärtig nicht abschliessend eingeschätzt werden. Eine depressive Episode gemäss ICD-10 lasse sich derzeit nicht feststellen.