Gegen den behaupteten massiven Gebrauchsverlust des linken Arms sprächen insbesondere das nur dezent verminderte Muskelrelief im Bereich der linken Schulter, die fehlende Muskelatrophie am linken Ober- und Unterarm sowie die radiologisch fehlende lnaktivitäsosteoporose am linken Schultergelenk bzw. das Fehlen einer gelenknahen Entkalkung, wie sie bei einem CRPS typisch wäre. Aus orthopädischer Sicht sei vielmehr von einer ausgeheilten Verletzung des linken Schultergelenks auszugehen und keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr zu attestieren. Eine zervikale oder den Kopf betreffende neue Verletzung sei anamnestisch nicht evident und klinisch nicht nachvollziehbar.