da der Beschwerdeführer die fraglichen Ideen relativieren könne, seien sie als Ausdruck der Ängste zu interpretieren. Es zeigten sich Hinweise auf eine wechselhafte Affektivität mit teilweise verstärkter depressiver Symptomatik, allerdings nie derart gravierend, als dass der Beschwerdeführer dadurch im Alltag massiv beeinträchtigt worden sei. Heute zeige sich stimmungsmässig ein eher kontrollierter, ernster Beschwerdeführer, der durchaus Interessen nachzugehen vermöge. Er weise keine dauerhaft gedrückte Stimmung auf, pflege zwischenmenschliche Kontakte und scheine nicht übermässig ermüdbar zu sein. Die Diagnose einer depressiven Störung lasse sich daher nicht bestätigen.