In der heutigen Untersuchung liessen sich keine eindeutigen Hinweise auf einen Wahn finden. Die teils paranoid anmutenden Gedankengänge seien korrigierbar und entsprächen deshalb nicht einem Wahn. Der Beschwerdeführer brauche im Alltag keine Hilfe. Ihm gelinge es, Termine einzuhalten, die Kinder zur Schule zu bringen, seinen Tag zu planen, sich ein Urteil zu bilden und Entscheide zu fällen. Die Durchhaltefähigkeit sei schwierig abzuschätzen, da diesbezüglich einzig subjektive Angaben vorlägen. Der Beschwerdeführer gehe einigen wenigen Aktivitäten nach. Er pflege Kontakte und familiäre Beziehungen. Vor allem abends suche er an verschiedenen Orten seine Freunde und Bekannten auf.