Auch müsse man sich fragen, ob er auf der Strukturebene der Persönlichkeit tatsächlich desorganisiert sei oder ob es sich einfach um unsaubere und widersprüchliche Angaben handle, mit denen er die Symptomatik vorgebe (S. 13). Es sei nicht nachvollziehbar, dass ein schizophreniekranker Mensch jahrelang eine Fassade mit Teilnahme am sozialen Leben aufrechterhalte, zugleich aber in einer anderen Welt lebe und dort einen Vergiftungswahn hege, insbesondere angesichts der familiären Entwicklung und des unfallfreien Autofahrens mit mehreren tausend Kilometern im Jahr (S. 13 f.). Zusammenfassend fehle bei Dr. med.