Was die Diskrepanzen zu den früheren Berichten angehe, so sei auf die fluktuierende Symptomatik hinzuweisen, bei der bis 2010 psychotraumatologische und affektive Symptome im Vordergrund gestanden hätten. Rückblickend fänden sich jedoch schon damals psychotisch anmutende Symptome in den Bereichen Wahn und Halluzinationen. Auch heute müsse der Beschwerdeführer aktiv nach psychotischen Symptomen befragt werden, er schildere diese nicht spontan von sich aus. Er lebe, wie für Schizophrene typisch, in verschiedenen Parallelwelten, einer psychotischen und einer realen, die sich im Kern ausschlössen; ein Zugang zu diesen Inkonsistenzen fehle ihm.