Es gebe zwar Hinweise, dass schon zuvor prodromale Symptome einer Schizophrenie vorgelegen hätten, etwa eine ängstliche Symptomatik, doch sei nie eine psychiatrische Behandlung erfolgt. Der Unfall habe die Symptomatik deutlich verändert, diese wirke unfallmoduliert. Die unfallbezogenen paranoiden Symptome persistierten bis heute und seien klinisch nicht zu vernachlässigen (S. 17 f.). Was die Diskrepanzen zu den früheren Berichten angehe, so sei auf die fluktuierende Symptomatik hinzuweisen, bei der bis 2010 psychotraumatologische und affektive Symptome im Vordergrund gestanden hätten.