Die Wahnphänomene und Halluzinationen stünden im Vordergrund. Die Besserung unter dem Neuroleptikum stütze die Diagnose. Rückblickend seien bereits in der eigenen Untersuchung vom 30. November 2010 psychotische Symptome vorhanden gewesen. Der Beschwerdeführer habe damals von Schreckhaftigkeit, vorbeihuschenden Schatten und dem Hören von Klopfgeräuschen zuhause berichtet, allerdings noch mit einer gewissen Distanzierung. Neben der paranoiden Symptomatik bestehe eine Überlagerung mit persistierenden psychoreaktiven Symptomen. Auf Grund der Inhalte mit Vergiftungs-, Verfolgungs- und Tötungsideen bestehe ein Bezug zum Überfall.