Die Libido sei deutlich reduziert seit dem Überfall, es komme aber etwa alle zwei Wochen zum Geschlechtsverkehr. Bezüglich des Selbstvertrauens habe er Einbrüche. Er vertraue weder der Umgebung noch sich selbst. Bezüglich Aggressivität komme es manchmal zu Streit mit der Ehefrau, tätlich werde er nicht. Nachts sei er unruhiger. Morgens schlafe er, weil er sich am Tag sicherer fühle. Es bestehe ein verarmtes soziales Netz mit dem Psychiater, der Psychotherapeutin, dem Kollegen von der Garage und den Kollegen vom Imbiss, der Familie seiner Ehefrau und seiner Kernfamilie sowie dem Vater in der Türkei. Weiter habe er Kontakt zum Kollegen, der ihm Geld leihe (S. 13).