Wie von den Gutachtern überzeugend dargelegt wird, liegen keine Anzeichen für Unregelmässigkeiten betreffend aktivem Tun oder Unterlassen im Zeitraum vor und während der Operation vor. Die Gutachter zeigen einleuchtend auf, dass beim Beschwerdeführer verschiedene Faktoren – unter anderem die kontinuierliche Verwendung von Noradrenalin mit weiteren Bolusgaben an der HLM und niedrigen Perfusionsdrücken – für den Verlauf und die Komplikation des Sehverlustes zur Risikoerhöhung beigetragen haben. In diesem Zusammenhang sind aber ebenfalls keine groben, ausserordentlichen Verwechslungen oder Ungeschicklichkeiten der behandelnden Ärzte ersichtlich.