Bei den zahlreichen Risikofaktoren, die der Beschwerdeführer aufgewiesen habe, insbesondere die Adipositas und der Diabetes mellitus, bestehe bei einer vollständigen Sternotomie ein erhöhtes Risiko eines gefährlichen Wundinfekts und einer Instabilität des Sternums/Brustkorbs. Andererseits bestehe aber auch bei der Mini-Sternotomie das Risiko, dass durch die geringere Übersichtlichkeit während der OP mit einer längeren Operationsdauer zu rechnen sei, was wiederum die Risikolage für Komplikationen erhöhe. Ein vom medizinisch Üblichen ganz erheblich abweichendes Vorgehen ist damit nicht erstellt. Zudem handle es sich auch beim temporären Pacemaker nicht um ein abweichendes Vorgehen.