Der Patient weise Risikofaktoren auf, die das sehr seltene Erblindungsrisiko bei langdauernden Operationen erhöhen würden (Lee LA et al, Risk factors associated with ischemic optic neuropathy after spinal fusion surgery, Anesthesiology 2012 Jan; 116: 15-24). Gemäss schweizerischer Praxis sei auf dieses Risiko auch bei individuell erhöhter Risikolage in der OP-Aufklärung nicht speziell hingewiesen worden. Der minimalinvasive Zugang sei gewählt worden, um bei der vorliegenden Adipositas sowie dem Diabetes postoperative Wundheilungsstörungen zu vermeiden.