Es gebe keine Hinweise/Indizien für eine direkte mechanische Einwirkung auf beide Augen. Zur Wechselwirkung der aufgeführten Medikamente führten die Gutachter aus, zur Narkoseeinleitung seien Etomidate, Fentanyl sowie Paveron verwendet worden, dies seien übliche Medikamente bzw. Dosierungen für Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen müssten. Die Aufrechterhaltung der Narkose sei mittels dem Narkosegas Isoflurane und kontinuierlicher Gabe von Remifentanyl während der Herz-Lungen-Maschinenzeit sowie bis zur Beendigung der Operation mit Propofol erfolgt. Auch dies seien gebräuchliche Medikamente und übliche Dosierungen.