Allfällig eingesetzte Medikamente (Calciumantagonisten, Kortikosteroide, Acetazola-mid) seien nur als therapeutische Versuche in extremis zu werten. Zum Schutze der Augen bei Narkosen werde ein Gel auf das Auge aufgebracht und mit Pflaster verschlossen, um ein Austrocknen des Auges intraoperativ zu vermeiden. Zum weiteren mechanischen Schutz könnten noch Uhrglaspflaster verwendet werden, um die Augen vor mechanischen Druck zu schützen. Diese Massnahmen würden vor allem bei Operationen in Bauchlage angewandt. Befeuchtende Augensalben (Vitamin A) und Abkleben der Augen würden heute als Vorkehrung zum mechanischen Schutz der Hornhaut getroffen, was in diesem Fall auch gemacht worden sei.