Weiter führten die Gutachter aus, unmittelbar zu Beginn der Operation sei der Patient mit Noradrenalin, einem kreislaufstützenden und gefässverengenden Medikament, behandelt worden. Noradrenalin wirke bei den kleinen Ziliargefässen sehr vasokonstriktiv, wie die Gutachter aus eigenen Studien (Ivan Häfliger et al Universitätsspital Basel) wüssten. Im Zusammenhang mit der Verletzung der Arteria mammaria bzw. gemäss D.___ eines Endastes sei es ca. 12:10 Uhr – kurz vor Abstellen der Herz-Lungen-Maschine – zum Blutverlust gekommen, so dass danach nebst der kreislaufstützenden Therapie in hoher Dosis noch eine Fremdblutgabe notwendig gewesen sei.