Insgesamt seien nur 270 ml Cellsaver-Blut dem Patienten re-transfundiert worden. Präventiv habe der Patient ein Erythrozyten-Konzentrat erhalten, danach sei sein Hb bei 102 gewesen, was ebenfalls für eine höchstens leichte Blutung spreche. Auch hier sei der Bedarf an Blutprodukten nicht aussergewöhnlich für diese Art Operation gewesen. Aus gutachterlicher Sicht wurde diesbezüglich festgehalten, die Verletzung der A. mammaria sei aus chirurgischer Sicht im Anästhesieprotokoll sowie im intensivmedizinischen Bericht dokumentiert, werde aber nunmehr in Frage gestellt. Bei dieser Sachlage sei für die Gutachter die genaue Rekonstruktion der chirurgischen Abläufe nicht möglich.