Diese Vasokonstriktion habe zur Minderperfusion (eingeschränkte Durchblutung) der Sehnerven-Papillen und damit zum Bild der anterioren ischämischen Optikusneuropathie geführt. Die direkten therapeutischen Massnahmen zur Beeinflussung der Durchblutung am Sehnervenkopf seien gering und in den Resultaten ziemlich enttäuschend. Es sei unwahrscheinlich, dass die Durchblutungsstörung am Auge durch einen von aussen aus geübten mechanischen Druck ausgelöst worden sei. Dazu wäre vermutlich während etwa 10 Minuten ein Druck von über 60 mm Hg nötig. Dies sei in Rückenlage nicht denkbar.