Die Durchblutungsstörung könne in der Netzhaut, an der Papille, an der Aderhaut, am Sehnerven, der Sehbahn, der Sehrinde und im assoziierten Kortex auftreten. Ein besonderes Charakteristikum der feinen Gefässe in der Aderhaut und an der Sehnervenpapille bestehe darin, dass sie stark vom sympathischen Nervensystem, insbesondere vom Sympathikus, innerviert seien. Bei einem Abfall des systemischen und lokalen Blutdruckes komme es zur Aktivierung des Sympathikus und dadurch zu einer Konstriktion dieser kleinen Gefässe. Eine Minderperfusion des neuralen Gewebes (Netzhaut, Axonfasern des Sehnervs) erfolge ätiologisch bei folgenden Ereignissen: