Die gestellte und zu bestätigende ophthalmologische Diagnose einer ischämischen Optikusneuropathie, könne a) durch eine «Verstopfung» eines Blutgefässes durch abgeschwemmtes Material der verengten Herzklappe oder / und auch durch eine Minderversorgung der Sehnerven mit Blut und Sauerstoff durch b1) zu niedrigen Blutdruck oder b2) den Einsatz gefässverengender Medikamente hervorgerufen werden. Das Auftreten dieser «Ischämischen Optikusneuropathie» wird in der Literatur besonders häufig in Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen beschrieben, sei aber insgesamt eine seltene Komplikation herzchirurgischer Eingriffe.