{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2014-10-23", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2013-314_2014-10-23.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=125791&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=41&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "2374d7cfdc215c66c82c2179e619ea1b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2013.314"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 23.10.2014 VSBES.2013.314"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 23.10.2014 VSBES.2013.314"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 23.10.2014 VSBES.2013.314"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einspracheentscheid vom 30. September 2013 (Krankenversicherung KVG)"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:46:36", "Checksum": "ffe0421f4fecf807284d756fe14e1ef9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 23.10.2014 VSBES.2013.314\nRegeste:\nEinspracheentscheid vom 30. September 2013 (Krankenversicherung KVG)\n\nVersicherungsgericht\nUrteil vom 23. Oktober 2014\nEs wirken mit:\nVizepräsidentin Weber-Probst\nOberrichter Kiefer\nOberrichter Kamber\nGerichtsschreiber Isch\nIn Sachen\nA.___, vertreten durch lic.iur. Daniel Bitterli, Rechtsanwalt,\nBeschwerdeführer\ngegen\nIntras Kranken-Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern,\nBeschwerdegegnerin\nbetreffend Einspracheentscheid vom 30. September 2013 (Krankenversicherung KVG)\nzieht das Versicherungsgericht in Erwägung:\nI.\n1. A.___, geb. [...] 1969 (nachfolgend Beschwerdeführer), ist bei der Intras Krankenversicherung AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gemäss KVG versichert. Der Beschwerdeführer leidet unter anderem an einem Aufmerksamkeitsdefizits- / Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) seit Kindesalter sowie an einer unklaren Autoimmunerkrankung. Im Zusammenhang mit dem ADHS nahm der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2002 das Medikament Ritalin ein, wobei die diesbezüglichen Kosten von der Beschwerdegegnerin übernommen wurden.\n2. Mit Schreiben vom 30. Juli 2012 (IA [Akten der Intras] 1) teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, Ritalin sei für die Behandlung für ADHS bei Kindern sowie für Narkolepsie bei Erwachsenen zugelassen. Somit erfolge die Anwendung vorliegend nicht im Rahmen der zugelassenen Indikationen. Zudem seien auch die Voraussetzungen gemäss Art. 71a KVV nicht erfüllt. Somit werde eine Kostenübernahme abgelehnt.\nNach diversen Schriftenwechseln hielt die Beschwerdegegnerin an dieser Meinung auch mit Verfügung vom 12. Februar 2013 (IA 5) fest. Die dagegen erhobene Einsprache vom 13. März 2013 wies die Beschwerdegegnerin mit Entscheid vom 30. September 2013 (A.S. [Akten-Seite] 1 ff.) ab.\n3. Gegen diesen Einspracheentscheid lässt der Beschwerdeführer am 29. Oktober 2013 fristgerecht Beschwerde beim Versicherungsgericht erheben (A.S. 6 ff.) und folgende Rechtsbegehren stellen:\n«\n1. Der Einspracheentscheid der Intras-Kranken-Versicherung AG vom 30. September 2013 sei vollumfänglich aufzuheben.\n2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, für die weitere und bereits erfolgte Behandlung des Beschwerdeführers mit Ritalin Kostengutsprache sowie die entsprechenden Vergütungen zu leisten.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.»\n4. Mit Beschwerdeantwort vom 25. November 2013 (A.S. 18 ff.) schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde\n5. Mit Eingabe vom 27. November 2013 (A.S. 23 ff.) reicht der Beschwerdeführer ein Gutachten der B.___ ein.\n6. Mit Stellungnahme vom 22. Dezember 2013 (A.S. 70 f.) verweist der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf seine bisherigen Ausführungen.\n7. Mit Eingabe vom 23. Dezember 2013 (A.S. 69) reicht die Beschwerdegegnerin ein Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 25. November 2013 ein.\n8. Mit Stellungnahme vom 14. Januar 2014 (A.S. 77) verweist die Beschwerdegegnerin ebenfalls im Wesentlichen auf ihre bisherigen Ausführungen.\n9. Mit Stellungnahme vom 14. Februar 2014 (A.S. 82 ff.) lässt sich der Beschwerdeführer abschliessend vernehmen.\n10. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in deren Rechtsschriften wird nachfolgend, soweit erforderlich, eingegangen.\n"}