{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-10-11", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2012-283_2016-10-11.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=132637&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=44&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9eaec2b31747fc5f651339995560cc24"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2012.283"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:45:36", "Checksum": "dec9e7caf757a081851da59022defd3b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283\nRegeste:\nUnfallversicherung\n\n\n5.19 Im Bericht vom 5. August 2014 (Beschwerdebeilag Nr. 25) stellten Dr. med. AJ.___, Leitender Arzt, und Dr. med. AI.___ zusätzlich zu den bereits im Bericht vom 13. Juni 2014 (vgl. II. E. 5.17 hiervor) festgehaltenen Diagnosen die der ausgeprägte Radiocarpal-Arthrose untergeordnete «aktuelle Diagnose» einer «Wunddehiszenz distaler Radius rechts und Serom inguinal rechts». Am Handgelenk zeige sich eine Wunddehiszenz bei Nahtinsuffizienz. Die Wunde werde locker mittels Steri-Strips am heutigen Tag adaptiert. Über dem Beckenkamm zeigten sich heute keine Hinweise auf einen Infekt. Somit könne von einem Serom ausgegangen werden. Es würden ein Verbandwechsel und die Neuanlage eines gespaltenen Scaphoidgipses erfolgen.\n5.20 Im Gerichtsgutachten der F.___ vom 27. April 2015 wurden folgende Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ausgewiesen (A.S. 185 ff.):\n- Residuelle Funktionseinbusse der rechten Schulter\n- degenerative Rotatorenmanschettenläsion\n- Status nach angeblichem Sturz mit möglicher Traumatisierung der Rotatoren-manschette am 3. März 2009\n- Status nach Schulterarthroskopie rechts, Tenotomie und Tenolyse der langen Bicepssehne, Rekonstruktion der Supraspinatussehne sowie Acromioplastik rechts am 11. November 2009\n- transmurale Re-Ruptur der Supraspinatussehne ventral am Ansatz mit einer dorsomedialen Rupturausdehnung von circa 1.5 cm, Verdacht auf kleine Partialruptur der Infraspinatussehne, Partialruptur der Subscapularissehne (MRT vom 27. Juli 2012)\n- Funktionseinbusse der rechten Hand\n- Status nach distaler intraartikulärer Radiusfraktur rechts am 30. September 2013\n- Osteosynthese am 30. September 2013\n- Partielle Osteosyntheseentfernung am 23. Dezember 2013\n- Restliche Osteosynthesematerialentfernung, Wunddébridement, Spülung und Drainage wegen Infekt mit Haemophilus influenzae und Streptokokkus virdians am 27. Dezember 2013 (Osteomyelitis)\n- Entwicklung einer fortgeschrittenen sekundären Radiocarpal-Arthrose, deshalb RSL-Arthrodese mit Beckenspanplastik am 28. Juli 2014\n- Aktuell unvollständiger Durchbau der Arthrodese (Pseudoarthrose)\n- Chronisches lumbospondylogenes Syndrom rechts\n- Status nach mikrochirurgischer Dekompression mit Interlaminotomie und Foraminotomie L3/4 rechts, Diskektomie und Sequestrotomie, Facettenrhizotomie L3/4 rechts mit Thermokoagulation Rami dorsales, indirekte Dekompression und neuroprotektiver Stabilisation mit X-Stopp interspinös am 14. Juli 2006\n- Segmentdegeneration mit Diskushernie L4/5 links\n- Gonarthrose rechts\n- Status nach arthroskopischer Teilmeniscektomie medial, Knorpeldébridement sowie Plica- und Hoffa-Resektion anteromedial rechts am 27. Februar 2006\n- Status nach arthroskopischer Teilmeniscektomie medial sowie sparsamer Chondroplastik medialer Femurkondylus am 10. November 2010\n- Rhizarthrose links\nDiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Auswirkungen, aber mit Krankheitswert seien:\n- Status nach CTS-OP rechts 2003, Thenaratrophie rechts\n- Aktenanamnestisch mikrovaskuläre koronare Herzkrankheit, aktuell asymptomatisch\n- Status nach Nierenstein-OP rechts 1991\n- Arterielle Hypertonie (unter Therapie)\nNebenbefunde seien:\n- Thalassaemia minor\n- Adipositas (BMI aktuell 27.5)\n- Status nach Endometriosen-OP mit partieller Ovarektomie circa 1981\n- Status nach Hysterektomie 2001\nEs bestehe keine krankheitswertige psychiatrische Diagnose. In Bezug auf das geschildete Ereignis vom 3. März 2009 seien einige Unklarheiten offen geblieben, die nicht hätten geklärt werden können. Zu diesem Ereignis bestünden keine Zeugen und die Latenz zwischen den geschilderten Ereignis und dem Aufsuchen des Hausarztes betrage über zwei Wochen. Während die Vorgutachter Dr. C.___ und Dr. AK.___ die Schulterpathologie rechts als überwiegend unfallkausal eingestuft hätten, werde dies als lediglich möglich erachtet, zumal die in der Magnetresonanztomographie vom 27. März 2009 dargestellten Befunde weitgehend einem Degenerationsprozess entsprächen. Somit hätten keine objektiven Befunde konstatiert werden können, die überwiegend wahrscheinlich mit den Ereignissen vom 3. März 2009 und vom 25. März 2010 in Zusammenhang stünden. Die Schulterpathologie rechts sei lediglich möglicherweise partiell unfallkausal. Die Knieproblematik rechts sei degenerativer Natur. Die intraartikuläre Radiusfraktur rechts, welche aktuell den klinischen und funktionellen Befund immer noch wesentlich beeinflusse, habe sich die Beschwerdeführerin bei einem neuen Unfallereignis vom 30. September 2013 zugezogen. Deswegen habe auch die Begutachtung im Auftrag des Versicherungsgerichts Solothurn verschoben werden müssen.\nDa die Schulterproblematik rechts nur möglicherweise als unfallkausal erachtet werde, sei die Arbeitsfähigkeit unfallbedingt nicht eingeschränkt. Die Kniepathologie sei unfallfremd. Unfallfremd seien multiple Schäden am Bewegungsapparat, welche sich auf den funktionellen Gesundheitszustand auswirken würden."}