{"Signatur": "SO_VSG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-10-11", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_VSG_001_VSBES-2012-283_2016-10-11.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=132637&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=44&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "9eaec2b31747fc5f651339995560cc24"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSBES.2012.283"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Versicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:45:36", "Checksum": "dec9e7caf757a081851da59022defd3b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Versicherungsgericht 11.10.2016 VSBES.2012.283\nRegeste:\nUnfallversicherung\n\n\n- DD im Rahmen der Interscalenus Blockade bei Status nach Schulterarthroskopie rechts mit Tenotomie und Tenolyse der langen Bizepssehne, Supraspinatussehnen-Rekonstruktion und Acromioplastik rechts am 11. November 2009 (fecit Dr. med. U.___)\n- Status nach Treppensturz März 2009 mit Schulterkontusion rechts und anschliessendem Einschlafgefühl der rechten Hand\n- Status nach CTS-Operation rechts 2003 (W.___)\nAls Nebendiagnosen führte U.___ folgende auf: «Status nach Diskushernien-OP LWK3/4 bei radikulärem L4-Syndrom rechts am 13. Juli 2006 (P.___); Bekannte Diskushernie LWK4/5; Arterielle Hypertonie; Adipositas». Gemäss U.___ sei sonographisch die rekonstruierte Rotatorenmanschette ein Jahr postoperativ nach wie vor intakt. Es zeige sich lediglich ein diskreter Erguss in der Bursa subdeltoidea, was auch die genannte ventrale Druckdolenz erklären könnte. Im Vordergrund persistiere weiterhin die schmerzhafte Armschwäche, assoziiert mit Sensibilitätsstörungen. Diesbezüglich sei auf den Bericht der heute durchgeführten neurologischen Verlaufsbeurteilung bei X.___ zu verweisen (vgl. II. E. 5.8 hiernach). Aus orthopädischer Sicht könne der Beschwerdeführerin zurzeit leider keine sinnvolle Lösung zur Verbesserung der Funktion angeboten werden. Insofern seien momentan keine weiteren Verlaufskontrollen geplant.\n5.8 Am 28. Oktober 2010 stellten Dr. med. X.___, Leitender Oberarzt Neurologie, und Dr. med. Y.___, Leitender Arzt Neurologie/IOM, R.___, folgende Diagnosen (Ordner I, B.A. 3.50):\nChronische, invalidisierende Brachialgie rechts mit\n- Myatrophie des radialen Daumenballens und Interosseus dors. I, fehlendem TSR und generalisierter Hypästhesie mit Betonung der Radialseite rechts\n- DD partielle Armplexusläsion unklarer Ursache\n- Status nach Schulterarthroskopie rechts mit Tenotomie und Tenolyse der langen Bizepssehne, Supraspinatussehnen-Rekonstruktion und Acromioplastik am 11. November 2009 (fecit Dr. med. U.___)\n- Status nach Treppensturz März 2009 mit Schulterkontusion rechts\n- Status nach CTS-Operation rechts 2003 (W.___)\nBei Status nach Treppensturz im März 2009 mit Schulterkontusion rechts, Status nach Schulterarthroskopie rechts mit Tenotomie und Tenolyse der langen Bizeps-sehnen, Supraspinatussehnen-Rekonstruktion und Akromioplastik am 11. November 2009 leide die Beschwerdeführerin anhaltend an chronischen, invalidisierenden Armschmerzen rechts, assoziiert mit einer generalisierten (distal betonten) Kraftminderung (schmerzbedingte Minderinnervation?) und einer Berührungshypästhesie im gesamten rechten Arm mit Betonung der radialen Vorderarmseite und an der Hand der Finger I-III. Wie bereits in den Vorberichten beschrieben, lasse sich eine Atrophie des Daumenballens und leicht auch des M. interosseus dorsalis I rechts und ein nicht auslösbarer TSR (Taschenmesserreflex) rechts objektivieren. Die Ursache der Schmerzen und des Ausfallsyndroms sei unklar. Bisher sei eine partielle Armplexusläsion im Rahmen der Regionalanästhesie (Skalenusblock) vom 11. November 2009 angenommen worden, wobei nach Angaben der Kollegen der Anästhesie ein solcher nicht durchgeführt worden sei, auch kein frühzeitig abgebrochener Versuch. Der Eingriff sei in Vollnarkose durchgeführt worden.\nNachdem die Beschwerdeführerin angebe, seit dem Treppensturz im März 2009 an Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und Schwäche des rechten Armes zu leiden und anamnestisch nicht eindeutig sei, in wie weit sich diese mit dem Eingriff geändert hätten, sei auch eine Läsion des Plexus brachialis oder der Armnerven im Rahmen des Treppensturzes nicht mit Sicherheit auszuschliessen. Ausserdem bestehe der Status nach einer CTS [Carpaltunnelsyndrom]-Operation rechts im Jahr 2003. In wie weit die Daumenballenatrophie als Residualbefund zuzuordnen sei, sei ebenfalls unklar. Ein präoperativer neurologischer Befund zum Vergleich liege nicht vor. Elektrophysiologisch sei die motorische Medianusneurographie rechts rein formal mit einer axonalen Neuropathie vereinbar, allerdings bei atrophem Zielmuskel. Die motorische und sensible Ulnarisneurographie rechts seien normal. Elektromyographisch würden sich lediglich aus dem Abductor pollicis brevis akute und chronisch neurogene Veränderungen ableiten lassen, aus dem restlichen Armmuskel lediglich chronisch neurogene Veränderungen.\n5.9 Mit Operationsbericht vom 11. November 2010 diagnostizierte Dr. med. Z.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie, A.___, aufgrund der in der P.___ durchgeführten Knie-Arthroskopie rechts mit Teilmeniskektomie medial sowie sparsame Chondroplastik medialer Femurcondylus eine «Rezidiv-Läsion medialer Meniskus, Chondropathie 3. Grades fomoropatellär sowie medialer Femurcondylus Knie rechts» (Ordner I, B.A. 3.53). Gemäss Z.___ seien bei Beschwerdepersistenz im Sinne von Arthroseschmerzen die konservativen Möglichkeiten der Arthrosetherapie auszuschöpfen.\n5.10 Im Bericht von Z.___ wurden am 4. Januar 2011 folgende Diagnosen ausgewiesen (Ordner I, B.A. 3.54):\n6 Wochen nach Teilmeniskektomie medial sowie Chondroplastik medialer Femurcondylus bei medialer Meniskusrezidivläsion, Chondropathie IIIe femoropatellär sowie mediales Kompartiment\nTrotz Ausschalten der Meniskusschmerzen persistiere ein erheblicher belastungs-/ bewegungsabhängiger Knieschmerz, welcher durch die intraoperativ sichtbare Arthrose gut erklärt sei. Die Beschwerdeführerin möchte die konservativen Therapiemöglichkeiten ausschöpfen und habe sich daher für den Versuch einer Hyalur-Therapie entschieden. Entsprechend sei heute die erste Hyalur-Instillation durch-geführt worden. Die nächsten zwei Spritzen seien in wöchentlichen Abständen geplant. Falls die Hyalur-Wirkung ausbleibe, sei der prothetische Kniegelenksersatz zu diskutieren, dies sei jedoch vom subjektiven Leidensdruck der Beschwerdeführerin abhängig zu machen."}