Z. vom 7. Oktober 2003, U 322/02; vgl. auch Adrian von Kaenel: Unfall am Arbeitsplatz, in: Peter Münch/Thomas Geiser [Hrsg.]: Handbücher für die Anwaltspraxis, Band V, Schaden – Haftung – Versicherung, Basel 1999, S. 584 f.). (...) 5.a) Die Z. stellt ihre Versicherungsleistungen für das Ereignis vom 9. August 1991 per 1. April 2006 vorab mit der Begründung ein, es liege gar kein Unfall im Rechtssinne vor, wenn, wie hier, der übliche Bewegungsablauf durch keine Programmwidrigkeit gestört werde, denn es komme häufig vor, dass ein Pferd von sich aus ohne Befehl die Gangart wechsle. Mit der damit verbundenen Vor- bzw. Rückwärtsbewegung des Kopfes habe der Reiter jederzeit zu rechnen.