Audiologische Untersuchungen würden belegen, dass schwerhörige Patienten mit Implantaten auf beiden Seiten mit der Zeit ein gewisses Richtungshören entwickeln würden, was eine Fähigkeit des Grosshirns sei, die Informationen von beiden künstlich stimulierten Hörschnecken zu integrieren. Schliesslich, so haben die beiden Ärzte ausgeführt, stelle ein zweites Cochlea-Implantat auch einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar, falls das andere Implantat wegen eines technischen Defekts ausfalle. Bis nämlich die Implantation eines neuen Gerätes realisiert und dieses aktiviert werden könne, würden in der Regel mindestens 5 – 6 Wochen verstreichen, in denen das Kind nichts mehr höre.