Das Verwaltungsgericht hatte in den letzten Jahren folgende Fälle von Nichteinhalten eines ausreichenden Abstands beim Hintereinanderfahren zu beurteilen: In drei Entscheiden erkannte es auf eine schwere Widerhandlung (VGE vom 21. Oktober 1998 [0,15 Sek. bei 120 km/h]; VGE vom 24. Mai 2005 [0,09 Sek. bei 120 km/h]; VGE vom 13. Juli 2006 [0,3 Sek. bei 120 km/h]). Eine mittelschwere Widerhandlung bejahte es bei 0,42 Sek. bei 85 km/h (VGE vom 4. Februar 2004). Das Bundesgericht nahm eine "mindestens" mittelschwere Widerhandlung an bei einem zeitlichen Abstand von 0,33 Sekunden (BGE 126 II 358), eine mittelschwere bei 0,2–0,4 Sekunden (BGE 6A.54/2004 vom 3. Februar 2005);