Die X. Geotechnik Grundbau Tunnelbau hat eine Risikobeurteilung vorgenommen. Danach ist 1995 in der Stützwand Nord ein Anker gebrochen, worauf sofortige Schutzmassnahmen getroffen wurden. Abklärungen der Bruchursache durch die EMPA ergaben, dass Versprödung des Materials eingetreten war. Eine Prüfung im Jahr 2000 zeigte, dass zwei weitere Anker gebrochen waren. Im Herbst 2002 musste die Stützwand Nord auf einer Länge von 10 Metern wegen akuter Einsturzgefahr mit einer Notmassnahme gesichert werden. Verlässliche Prognosen seien zwar nicht möglich. Es sei aber jederzeit mit weiteren Ankerbrüchen zu rechnen.