Prozessleitende Anordnungen sind in der Regel nicht gesondert anfechtbar, da der Abschluss des Verfahrens sonst ungebührlich verzögert würde (Staehelin/Sutter, a.a.O., S. 268). Von diesem Grundsatz gibt es zahlreiche Ausnahmen, zu denen auf jeden Fall die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege gehört (Staehelin/Sutter, a.a.O., S. 269; Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., S. 329 ff.; Beat Ries: Die unentgeltliche Rechtspflege nach der aargauischen Zivilprozessordnung vom 18. Dezember 1984, Aarau 1990, S. 137). Die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege ist eine selbständig anfechtbare prozessleitende Verfügung (Ries, a.a.O., S. 137).