Die von der Rekurrentin erwähnten Zahlungen von monatlich je Fr. 775.- auf ein gemeinsames Konto würden gerade zeigen, dass es die Absicht war, die Hypothekarzinsen und Amortisationen gemeinsam zu tragen. Die Rekurrentin führe sogar selber aus, dass es der Wille der Parteien gewesen sei, die Liegenschaftskosten je hälftig zu übernehmen. Weshalb nebst den Hypothekarzinsen und Amortisationen die übrigen Liegenschaftskosten nicht über dieses Konto hätten bezahlt werden sollen, sei nicht nachvollziehbar. Der Betrag von jährlich Fr. 18'600.- (2 x 12 x775) übersteige die jährliche Zinsbelastung von rund Fr. 4'000.- um ein Mehrfaches.