{"Signatur": "SO_STG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2015-05-04", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_STG_001_SGNEB-2014-7_2015-05-04.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=132867&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=7&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "48c78f1f0320a8c41ede5b22a0abdcc1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["SGNEB.2014.7"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Steuergericht 04.05.2015 SGNEB.2014.7"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Steuergericht 04.05.2015 SGNEB.2014.7"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Steuergericht 04.05.2015 SGNEB.2014.7"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Steuergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Steuergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Steuergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Erbschaftssteuer"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:59:53", "Checksum": "49311873321b3905849441f129c26b1c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Steuergericht 04.05.2015 SGNEB.2014.7\nRegeste:\nErbschaftssteuer\n\n\n8.8 Schliesslich macht die Rekurrentin geltend, der Kanton verstosse gegen das Diskrimi-nierungsverbot, indem er Konkubinatspartner im Erbfall der höchsten Progression unterstelle und im Fürsorgebereich beim Bestehen eines - lediglich zweijährigen - Konkubinats eine Kürzung vornehme; ganz offensichtlich werde diese heute allseits anerkannte Lebensform bewusst benachteiligt (S. 13 f. und S. 15 Rekurs). Die Voraussetzungen eines Verstosses gegen Art. 8 Abs. 2 BV sind hier nicht gegeben. Die zur Diskussion stehende Benachteiligung bewirkt keine „Herabwürdigung oder Ausgrenzung“ (vgl. dazu E. 3.5) der betroffenen Konkubinatspartner, es kann nicht davon gesprochen werden, durch die Steuerbelastung erfolge ein „Ausschluss“ aus oder eine „Marginalisierung“ innerhalb der Gesellschaft. Im Übrigen ist auf die vorstehenden Ausführungen zu verweisen, wonach die Regelung auf sachlichen Gründen beruht. Damit erfolgt durch § 230 StG keine verfassungswidrige Diskriminierung. Die von der Rekurrentin erwähnte Behandlung des Konkubinats im Sozialhilfebereich hingegen ist vorliegend nicht Urteilsthema.\nSteuergericht, Urteil vom 4. Mai 2015 (SGNEB.2014.7)"}