{"Signatur": "SO_STG_001", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2009-11-16", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_STG_001_SGNEB-2007-5_2009-11-16.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=128476&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=38&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "0300d38d78bc05e35ad8cb1b17f854fa"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["SGNEB.2007.5", "Stieftochter des Ehemannes"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Steuergericht 16.11.2009 SGNEB.2007.5 (Stieftochter des Ehemannes)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Steuergericht 16.11.2009 SGNEB.2007.5 (Stieftochter des Ehemannes)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Steuergericht 16.11.2009 SGNEB.2007.5 (Stieftochter des Ehemannes)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Steuergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure Steuergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta Steuergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schenkungssteuer"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:47:39", "Checksum": "f7e90b29d46b51d4bec493b4c350971a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Steuergericht 16.11.2009 SGNEB.2007.5 (Stieftochter des Ehemannes)\nRegeste:\nSchenkungssteuer\n\n\nWenn die Rekurrentin in ihrer Replik juristisch unpräzis festhält, dass sie die \"amtsinterne Rollenverteilung\" zwischen der Amtschreiberei und den Steuerbehörden nichts angehe, so irrt sie. Die korrekt kommunizierten Zuständigkeiten gelten für jedermann. Demnach steht fest, dass sich die Rekurrentin hier betr. Schenkungssteuer an die unzuständige Behörde gewandt hat (vgl. Urteil des Steuergerichts vom 18. Februar 2002 i.S. R.; Urteil vom 10. Dezember 2007 i.S. L.). Durch Auskünfte einer unzuständigen Amtsstelle, wird die zuständige Amtsstelle nicht gebunden. Nachdem die Rekurrentin das erwähnte Formular erhalten hat und die Zuständigkeiten auch in Ziff. 7.4 des Schenkungs- und Abtretungsvertrags vom 1. Februar 2005 ausdrücklich festgehalten worden sind, kann die Rekurrentin auch nicht behaupten, dass sie die Amtschreiberei berechtigterweise in Steuerfragen als zuständig ansehen durfte. Somit steht fest, dass eine wesentliche Voraussetzung der Anwendung des Vertrauensprinzips nicht gegeben ist. Es erübrigt sich daher, das Vorhandensein der weiteren Voraussetzungen zu prüfen.\n(Die gegen diesen Entscheid vor Bundesgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 4. Mai 2010 vollumfänglich abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde [Nr. 2C.45/2010])\nSteuergericht, Urteil vom 16. November 2009"}