Der Rekurs ist – im Gegensatz zur Appellation (§ 292 ZPO) – «zu begründen» (§ 301 Abs. 1 ZPO), was nur heissen kann, es sei in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Gerichtspräsidenten darzutun, was warum unrichtig sein soll und welche Folgerungen daraus zu ziehen sind. Dass vorliegend all das dem anwaltlich vertretenen Rekurrenten möglich und zumutbar war, wurde in Erwägung 4 aufgezeigt. Obergericht Zivilkammer, Urteil vom 30. März 2009 (ZKREK.2008.352)