Der Bericht der ORL-Universitätsklinik vom 17. Dezember 2012 nennt als Diagnosen ein cochleovestibuläres Defizit links mit Verdacht auf endolymphatic Hydrops und einen Status nach Hörsturz rechts. Zur Anamnese wird erklärt, seit vier Jahren werde der Gesuchsteller jeweils im Winter von Schwankschwindel und Gangunsicherheit heimgesucht. Vor drei Jahren sei aufgrund einer gleichen Symptomatik auf der rechten Seite eine HNO-ärztliche Beurteilung vorgenommen und ein Morbus Menière rechts diagnostiziert worden. Damals sei eine MRT-Untersuchung des Schädels durchgeführt worden, welche normale Verhältnisse gezeigt habe.