{"Signatur": "SO_OG_999", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2023-05-17", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_999_VSGES-2020-1_2023-05-17.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=165870&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=28&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "2ab00bd56bb4e18e8d2dc4713034fddb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["VSGES.2020.1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Sonstiges 17.05.2023 VSGES.2020.1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Sonstiges"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Sonstiges"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Sonstiges"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Revisionsgesuch"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:11:54", "Checksum": "4183aa574581da459f95ce81b5190bde", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Sonstiges 17.05.2023 VSGES.2020.1\nRegeste:\nRevisionsgesuch\n\n\n2.2.2 Im psychiatrischen Teilgutachten (AK-Nr. 53 S. 11 ff.) gab Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, u.a. folgende Angaben des Beschwerdeführers wieder: Der Beschwerdeführer erzähle, er habe 2013 einen Handunfall gehabt im Arbeitsprojekt in der Aussengruppe im Wald. Ein Finger sei zum Teil weg und der Nagel am benachbarten Finger wachse ein seit der Verletzung. Er sei auch in psychiatrischer Behandlung gewesen während 1.5 Jahren in [...], bis der Behandler damals nach [...] gezogen sei ca. 2014. Er sei einmal in der Woche in Behandlung gewesen. Heute brauche er keinen Psychiater. In der Familie seien ihm keine psychischen Krankheiten bekannt. Tumorleiden kämen auch nicht vor. Der Gesuchsteller sei in [...] im Kinderheim gewesen. Die nachgeborene Schwester sei in einer Pflegefamilie gewesen. Die übrigen Geschwister seien auch mit ihm im Kinderheim gewesen. Er wisse nicht genau, warum die Eltern nicht zu den Kindern hätten schauen können, die Fremdplatzierung sei durch die Fürsorge erfolgt. Von der 3. bis zur 9. Klasse sei er im Kinderheim [...] gewesen. Die Schule habe er mit der Realschule abgeschlossen, ohne eine Klasse zu wiederholen. Im Militärdienst sei er in der Rekrutenschule wegen Knieproblemen nach einem Bänderriss ausgemustert worden. Dann sei er im Zivilschutz gewesen. Im Lehrlingsheim P.___ habe er eine 2-jährige Ausbildung als Maler absolviert mit der Durchschnittsnote 5 in der Lehrabschlussprüfung. In längster Anstellung habe er nach der Berufsausbildung an einer Stelle in [...] als Maler während 10 Jahren gearbeitet, wo er die Stelle infolge von Personalabbau verloren habe. Seine beste Stelle sei dann während ca. 6 Jahren in der Nachtschicht in [...] gewesen, wo er mit dem Bestücken von Leitplatten beschäftigt gewesen sei, bis die Firma verkauft worden sei, wonach er auch 3 – 4 Monate arbeitslos gewesen sei. Er habe dann auch als Sandstrahler gearbeitet. Schliesslich habe er auch bei der Firma Q.___ gearbeitet, wo er mit Nockenwellen beschäftigt gewesen sei. Er sei dann in einem Projekt für Arbeitslose im [...] gewesen, wo er in der Schreinerei und Werkzeugausgabe tätig gewesen sei 2010. 2012 – 2013 sei er auch im [...] gewesen, auch zu 100 %, wo er dann den Unfall mit der rechten Hand erlitten habe. Seither habe er nicht mehr gearbeitet. Krank sei er seit den Tumoren.\nEr wohne alleine in einer 3-Zimmer-Parterre-Wohnung zur Miete. Im Haus habe es einen Lift. Finanziell lebe er vom Sozialamt. 1998 bis 2004 sei er verheiratet gewesen. Er habe in der Nacht gearbeitet. Die Frau habe zum Teil auch gearbeitet. So habe man aneinander vorbeigelebt und sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Die Ex-Frau wohne im gleichen Haus. Kinder habe er keine.\nBei schönem Wetter gehe er Velo fahren. Er gehe auch gerne spazieren. Wenn er starke Kopfschmerzen habe, ziehe er sich in der Wohnung zurück und sei dann am liebsten alleine. Einmal in der Woche erhalte er eine Hilfe im Haushalt, so beim Staubsaugen und beim Aufnehmen der Böden. Kochen gehe einigermassen. Bei der Wäsche brauche er auch Hilfe. Einkaufen gehe er meistens in [...], da er kein grosses Budget habe, wobei er jeweils mit Kollegen mitfahren könne. Er habe sehr viele Kollegen verloren. Früher habe er im 4-Schichtbetrieb gearbeitet, so sei es nicht mehr so gut möglich gewesen, Kontakte aufrecht zu erhalten. Sein Hobby sei Motorradfahren gewesen. Er habe ein eigenes Motorrad gehabt. Heute könne er wegen der Hand nicht mehr Motorrad fahren, da er nicht mehr bremsen könne. Wenn er verreise, gehe er meistens ins [...] oder nach [...], aber auch nach [...]. Er sei schon länger nicht mehr in den Ferien gewesen. Er gehe gerne wieder einmal in die Ferien zusammen mit Kollegen, wenn es sich ergebe. Eine Freundin habe er zurzeit nicht, was für ihn so stimme. Er habe eine Hauskatze, an der er sich freue. Er sei alleine mit dem Auto mit Automatikgetriebe zur Untersuchung nach [...] gefahren. Er habe kein eigenes Auto. Zukunftsvorstellungen allgemein und in Bezug auf berufliche Tätigkeiten bzw. Eingliederung: Er könne zu 50 % arbeiten. Mehr sei ihm nicht möglich. Er habe häufig Kopfschmerzen. Er sei behindert mit der rechten Hand. Er wolle gerne irgendeine Hilfsarbeit in einer Firma verrichten. Er sei Rechtshänder, so dass er mit den Verletzungen an der rechten Hand besonders beeinträchtigt sei."}