Eine blosse Beistandshandlung, welche die Strafverfolgung nur vorübergehend oder geringfügig behindert bzw. stört, genügt nicht (BGE 129 IV 138 E. 2.1 S. 140 mit Verweis auf BGE 99 IV 266 E. 3 S. 276 f.). Zu den möglichen Tathandlungen, die im Gesetz nicht umschrieben sind, zählen auch die Eingriffe in die Beweisführung (vgl. Heidi Affolter-Eijsten in: PK StGB, Art. 305 StGB N 9), z.B. die Spurenvernichtung, das Verbergen von Beweismitteln sowie falsche Aussagen zugunsten des Begünstigten. Letztere bilden gemäss Ziff. 1.2. des Strafbefehls vom 5. September (Ordner Vorinstanz AS 3) das Prozessthema.