Der Richter hat mithin in einem ersten Schritt, unter Einbezug aller straferhöhenden und strafmindernden Umstände, gedanklich die Einsatzstrafe für das schwerste Delikt festzulegen. Als schwerstes Delikt gilt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dasjenige, welches mit dem schärfsten Strafrahmen bedroht ist und nicht jenes, das nach den konkreten Umständen verschuldensmässig am schwersten wiegt (Jürg-Beat Ackermann in: Marcel Alexander Niggli/Hans Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafrecht I, 3. Aufl., Basel 2013, Art. 49 StGB N 116).