{"Signatur": "SO_OG_006", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-11-09", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_006_STBER-2015-55_2016-11-09.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=133355&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=2&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "b59e7579da2a3ee6af885dcc8fe3036a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STBER.2015.55"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer 09.11.2016 STBER.2015.55"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "qualifizierte Veruntreuung, Betrug, mehrfache Urkundenfälschung, mehrfache Geldwäscherei, etc."}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:00:26", "Checksum": "332a133474001e79d44c239fe47b1540", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Strafkammer 09.11.2016 STBER.2015.55\nRegeste:\nqualifizierte Veruntreuung, Betrug, mehrfache Urkundenfälschung, mehrfache Geldwäscherei, etc.\n\n\n2.5 Die Entschädigung der amtlichen Verteidigerin von B.___, Rechtsanwältin Stephanie Selig, wird für das Berufungsverfahren entsprechend der eingereichten Honorarnote, abzüglich einer Stunde, welche ihr durch die Vorinstanz für die Nachbearbeitung vergütet wurde, zuzüglich 4,66 Stunden für die Hauptverhandlung und eine Stunde für die Urteilseröffnung, total somit 53,64 Stunden à CHF 180.00, auf total CHF 10‘982.75 (Honorar CHF 9‘655.20, Auslagen CHF 514.00, Mehrwertsteuer CHF 813.55) festgesetzt, zahlbar durch den Staat Solothurn, v.d. die Zentrale Gerichtskasse.\nSobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, hat B.___ diese Kosten entsprechend dem Kostenentscheid dem Staat im Umfang von 2/3 (CHF 7‘321.85) zu erstatten. Die amtliche Verteidigerin macht keine Nachforderung geltend.\n2.6 Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers von A.___, Fürsprecher Jürg Wernli, wird für das Berufungsverfahren entsprechend der eingereichten Honorarnote, zuzüglich 6,66 Stunden für die Hauptverhandlung (inkl. 2 Stunden Fahrzeit) und 3 Stunden für die Urteilseröffnung (inkl. 2 Stunden Fahrzeit), total somit 41,66 Stunden à CHF 180.00, auf total CHF 8‘228.15 (Honorar CHF 7‘498.80, Auslagen CHF 103.20, Mehrwertsteuer CHF 608.15) festgelegt, zahlbar durch den Staat, v.d. die Zentrale Gerichtskasse.\nFür die Nachforderung macht der amtliche Verteidiger einen Stundenansatz von CHF 300.00 geltend. Ohne Nachweis einer entsprechenden Vereinbarung wird die Nachforderung praxisgemäss jedoch lediglich auf der Basis eines Stundenansatzes von max. CHF 230.00 berechnet.\nSobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zulassen, hat die Beschuldigte entsprechend dem Kostenentscheid im Umfang von 3/4:\n- dem Staat die Kosten der amtlichen Verteidigung zu erstatten (CHF 6‘171.10),\n- ihrem amtlichen Verteidiger die Differenz zum vollen Honorar (Stundenansatz CHF 230.00, total CHF 1‘687.25) nachzuzahlen.\nDemnach wird in Anwedung der\n- Art. 138 Ziff. 1, 217 Abs. 1, 251 Ziff. 1; Art. 34, 43, 44 Abs. 1, 47, 49 Abs. 1, 51, 70 StGB; Art. 122 ff., 135, 267, 379 ff., 398 ff. und 416 ff. StPO; § 158 GT (B.___)\n- Art. 138 Ziff. 1 StGB; Art. 42 Abs. 1, 44, 47, 51 StGB; Art. 122 ff., 135, 239, 379 ff., 398 ff. und 416 ff. StPO; § 158 GT (A.___)\nfestgestellt und erkannt:\nI.\n1. Gemäss rechtskräftiger Ziffer I.1. des Urteils des Amtsgerichts von Solothurn-Lebern vom 11. Juni 2015 wurde B.___ von folgenden Vorwürfen freigesprochen:\n- Urkundenfälschung, angeblich begangen am 9. Oktober 2009 (Anklageschrift [AKS] Ziff. 2.1 lit. d);\n- unrechtmässige Verwendung von Vermögenswerten, angeblich begangen in der Zeit vom 28. November 2014 bis zum 12. Dezember 2014 (erweiterte Anklageschrift Ziff. 3).\n2. Gemäss der teilweise rechtskräftigen Ziffer I.2. des Urteils des Amtsgerichts von Solothurn-Lebern vom 11. Juni 2015 hat sich B.___ wie folgt schuldig gemacht:\n- der mehrfachen Urkundenfälschung, begangen am 12. August 2009 und vom 26. November 2012 bis 2. Dezember 2012 (AKS Ziff. 2.1 lit. b und c; erweiterte AKS Ziff. 1);\n- der Vernachlässigung von Unterhaltspflichten, begangen in der Zeit vom 1. September 2014 bis 1. Dezember 2014 (erweiterte AKS Ziff. 2).\n3. B.___ wird vom Vorhalt der mehrfachen Geldwäscherei freigesprochen.\n4. B.___ hat sich schuldig gemacht:\n- der mehrfachen Veruntreuung, begangen in der Zeit vom 9. Juli 2009 bis 29. Juli 2009 (AKS Ziff. 1) und vom 8. September 2011 bis zum 14. November 2011 (AKS Ziff. 2.3);\n- der Urkundenfälschung, begangen in der Zeit vom 30. Juni 2009 bis 4. Juli 2009 (AKS Ziff. 2.1 lit a).\n5. B.___ wird verurteilt zu:\na) einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges für die Dauer von 27 Monaten, bei einer Probezeit von drei Jahren.\nb) einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je CHF 70.00, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges, bei einer Probezeit von 3 Jahren.\n6. Gemäss rechtskräftiger Ziffer I.4. des Urteils des Amtsgerichts von Solothurn-Lebern vom 11. Juni 2015 werden B.___ 31 Tage Untersuchungshaft an die Freiheitsstrafe angerechnet.\nII.\n1. A.___ hat sich der Veruntreuung, begangen am 29. Juli 2009, schuldig gemacht.\n2. A.___ wird zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges, bei einer Probezeit von zwei Jahren.\n3. A.___ werden im Falle des Vollzuges der Strafe 127 Tage Auslieferungshaft an die Freiheitsstrafe angerechnet.\n4. Die anstelle von Untersuchungshaft erbrachte Sicherheitsleistung von CHF 100‘000.00 wird der Berechtigten [...] Consultants Ltd. in Malta () nach Rechtskraft dieses Urteils freigegeben.\nIII.\n1. Gemäss rechtskräftiger Ziffer III.1. des Urteils des Amtsgerichts von Solothurn-Lebern vom 11. Juni 2015 ist der Erlös aus der Verwertung des bei B.___ beschlagnahmten Wohnmobils in der Höhe von CHF 36‘151.30 dem Privatkläger F.___ nach Rechtskraft des Urteils auszuhändigen.\n2. Gemäss rechtskräftiger Ziffer III.2. des Urteils des Amtsgerichts von Solothurn-Lebern vom 11. Juni 2015 wurde auf die Festsetzung einer Ersatzforderung gegenüber den Beschuldigten zufolge Uneinbringlichkeit verzichtet.\n"}