{"Signatur": "SO_OG_006", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-11-09", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_006_STBER-2015-55_2016-11-09.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=133355&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=2&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "b59e7579da2a3ee6af885dcc8fe3036a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STBER.2015.55"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer 09.11.2016 STBER.2015.55"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "qualifizierte Veruntreuung, Betrug, mehrfache Urkundenfälschung, mehrfache Geldwäscherei, etc."}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:00:26", "Checksum": "332a133474001e79d44c239fe47b1540", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Strafkammer 09.11.2016 STBER.2015.55\nRegeste:\nqualifizierte Veruntreuung, Betrug, mehrfache Urkundenfälschung, mehrfache Geldwäscherei, etc.\n\nV.\n1. Die Kosten des Verfahrens mit einer Staatsgebühr von CHF 36‘000.00, total CHF 42‘900.00, sind wie folgt durch die Beschuldigten zu bezahlen:\n- B.___: 2/3 entsprechend CHF 28‘600.00;\n- A.___: 1/3 entsprechend CHF 14‘300.00.\n2. a) Die Entschädigung des ehemaligen amtlichen Verteidigers von B.___, Rechtsanwalt Yves Derendinger wird auf CHF 18‘746.65 (Honorar CHF 15‘679.80, Auslagen CHF 1‘705.00, 7.6 % Mehrwertsteuer auf CHF 7‘231.20 entsprechend CHF 549.55, 8.0 % Mehrwertsteuer auf CHF 10‘153.60 entsprechend CHF 812.30) festgesetzt und ist zufolge amtlicher Verteidigung vom Staat zu zahlen. Vorbehalten bleibt der Rückforderungsanspruch des Staates während 10 Jahren, sobald es die wirtschaftlichen Verhältnisse von B.___ erlauben.\nb) Es wird festgestellt, dass die Zentrale Gerichtskasse dem ehemaligen amtlichen Verteidiger bereits CHF 17‘063.15 als Vorschuss überwiesen hat, so dass ihm noch die Differenz von CHF 1‘683.50 auszubezahlen ist.\n3. Die Entschädigung der amtlichen Verteidigerin von B.___, Rechtsanwältin Stephanie Selig wird auf CHF 15‘801.90 (Honorar inkl. 13 Stunden Hauptverhandlung CHF 14‘117.40, Auslagen CHF 514.00, 8.0 % Mehrwertsteuer CHF 1‘170.50) festgesetzt und ist zufolge amtlicher Verteidigung vom Staat zu zahlen. Vorbehalten bleibt der Rückforderungsanspruch des Staates während 10 Jahren sowie der Nachzahlungsanspruch der amtlichen Verteidigerin im Umfang von CHF 4‘235.25 (Differenz zum vollen Honorar à CHF 230.00/Stunde), sobald es die wirtschaftlichen Verhältnisse B.___ erlauben.\n4. Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers von A.___, Fürsprecher Jürg Wernli wird auf CHF 30‘773.20 (Honorar à CHF 180.00/Stunde inkl. 13 Stunden Hauptverhandlung CHF 27‘180.00, Auslagen CHF 1‘313.70, 8.0 % Mehrwertsteuer CHF 2‘279.50) festgesetzt und ist zufolge amtlicher Verteidigung vom Staat zu zahlen. Vorbehalten bleibt der Rückforderungsanspruch des Staates während 10 Jahren sowie der Nachzahlungsanspruch des amtlichen Verteidigers im Umfang von CHF 19‘569.60 (Differenz zum vollen Honorar à CHF 300.00/Stunde), sobald es die wirtschaftlichen Verhältnisse von A.___ erlauben.\n5. Auf das Entschädigungsbegehren des Privatklägers E.___, vertreten durch G.___, , wird mangels hinreichender Begründung nicht eingetreten.\n8.1 Mit Schreiben vom 18. Juni 2015 meldete A.___ gegen dieses Urteil die Berufung an (S-L AS 323).\n8.2 Am 19. Juni 2015 meldete B.___ gegen das Urteil die Berufung an (S-L AS 327).\n9. Gemäss Berufungserklärung von A.___ vom 1. Oktober 2015 richtet sich ihre Berufung gegen das ganze erstinstanzliche Urteil, soweit sie betreffend. Angefochten sind von der Beschuldigten somit folgende Ziffern des erstinstanzlichen Urteils:\n- Ziff. II./1: Schuldspruch wegen Betrugs\n- Ziff. II./2: Sanktion\n- Ziff. II./3: Anrechnung Auslieferungshaft\n- Ziff. II./4: Sicherheitsleistung\n- Ziff. IV./1: Zivilforderung F.___\n- Ziff. V./1: Verfahrenskosten\n- Ziff. V./4: Entschädigung des amtlichen Verteidigers, soweit Rück- und Nachforderung betreffend\n10. Gemäss Berufungserklärung von B.___ vom 12. Oktober 2015 richtet sich die Berufung gegen folgende Ziffern des erstinstanzlichen Urteils:\n- Ziff. I./2: Schuldsprüche wegen Betrugs (Anklageschrift Ziff. 1), Urkundenfälschung (Anklageschrift Ziff. 2.1 lit. a), mehrfacher Geldwäscherei (Anklageschrift Ziff. 2.2) und Veruntreuung (Anklageschrift Ziff. 2.3)\n- Ziff. I./3: Sanktion\n- Ziff. IV./1: Zivilforderung F.___\n- Ziff. IV./3: Zivilforderung E.___\n- Ziff. V./1: Verfahrenskosten\n- Ziff. V./2 lit. a und 3: Entschädigung des amtlichen Verteidigers, soweit Rück- und Nachforderung betreffend\nVon Seiten der Staatsanwaltschaft und der Privatkläger wurde kein Rechtsmittel erhoben.\n11. Es sind somit folgende Ziffern des erstinstanzlichen Urteils in Rechtskraft erwachsen:\n- Ziff. I./1: Freisprüche B.___ betr. Urkundenfälschung (Anklageschrift Ziff. 2.1 lit. d) und unrechtmässiger Verwendung von Vermögenswerten (erweiterte Anklageschrift Ziff. 3)\n- Ziff. I./2: Schuldsprüche B.___ wegen mehrfacher Urkundenfälschung (Anklageschrift Ziff. 2.1 lit. b und c sowie erweiterte Anklageschrift Ziff. 1) und Vernachlässigung von Unterstützungspflichten (erweiterte Anklageschrift Ziff. 2)\n- Ziff. I./4: Anrechnung Untersuchungshaft\n- Ziff. III./1: Herausgabe des Erlöses des bei B.___ beschlagnahmten Wohnmobils an F.___\n- Ziff. III./2: Verzicht auf die Festsetzung einer Ersatzforderung\n- Ziff. IV./2: Abweisung einer Genugtuung für F.___\n- Ziff. IV./4: Anerkannte Zivilforderungen von B.___\n- Ziff. V./5: Nichteintreten Entschädigungsbegehren von E.___\n12. Mit Verfügung vom 19. Juli 2016 teilte der Instruktionsrichter den Parteien mit, dass bezüglich beider Beschuldigten die Prüfung von Ziff. 1 der Anklageschrift vom 16. Dezember 2013 unter dem Aspekt der Veruntreuung gemäss Art. 138 StGB vorbehalten werde.\nII. Vorhalt gemäss Anklageschrift Ziff. 1: Art. 146 Abs. 1 StGB (Betrug; B.___ und A.___)\n„Betrug, Art. 146 Abs. 1 StGB\nA) Übersicht"}